Bau-Galerie: Unsere mobile Fasssauna entsteht

Eine visuelle Schritt-für-Schritt-Dokumentation – vom ersten Brett bis zum fertigen Aufguss. Jedes Bild ist beschrieben und gibt praktische Einblicke.

1. Die Holzarbeiten: Präzision ist alles

Bevor der Zusammenbau beginnen kann, müssen alle Hölzer millimetergenau vorbereitet werden. Diese Phase entscheidet darüber, ob später alles passt.

Bretter für Vorder- und Rückwand werden mit Nut und Feder versehen. Werkzeug: Oberfräse mit Nutfräser.
Die Bretter für Vorder- und Rückwände werden mit Nut und Feder versehen. (Werkzeug: Oberfräse, Nutfräser)
Bretter für die Wand (Mantelfläche) bekommen jeweils eine Hohlkehle sowie ein Halbrundprofil an den Kanten.
Die Bretter für die Wand (Mantelfläche) bekommen jeweils eine Hohlkehle sowie auf der anderen Kante ein Halbrundprofil.
Detailaufnahme des sauber gefrästen Halbrundprofils an einer Brettkante.
Das fertige Halbrundprofil – die Grundlage für die dichte Rundung.

⚠️ Kritischer Schritt: "Mit dem Nutfräser Quernuten fräsen. Hier versenkt man später die Vorder- und Rückwand. Diese Arbeit ist mit größtmöglicher Sorgfalt und Präzision durchzuführen, weil sonst die Wände nicht hineinpassen oder ein Spalt entsteht."

Präzises Fräsen der Quer-Nuten mit der Oberfräse, in die später die Wände eingelassen werden.
Das Fräsen der Quer-Nuten erfordert höchste Konzentration.

2. Der Rahmen: Die stabile Basis auf dem Anhänger

Auf einem geschenkten 2x1m-Anhänger entsteht das Fundament. Wichtigste Regel: Der Sockel wird nicht starr mit dem Hänger verschraubt, da die Sauna als Ladung gilt.

Vater und Sohn richten den dreiteiligen Holz-Sockel auf dem Anhänger für die Verschraubung millimetergenau aus.
Der Sockel wird auf dem Anhänger ausgerichtet – Präzision von Anfang an verhindert ein schiefes Ergebnis.
Der Anhänger mit fertig ausgerichtetem und vorbereitetem Sockel aus Holz.
Der fertig ausgelegte Sockel, bereit für die Bodenbretter.

🏁 Wichtig für die Mobilität: "Der Sockel selbst wird NICHT mit dem Hänger verschraubt, weil die gesamte Sauna als Ladung gilt. Feste Verbindung zum Hänger würde einen 'Aufbau' bedeuten und müsste vom TÜV anders abgenommen werden!"

Das erste Bodenbrett wird mit dicken Holzschrauben auf dem vorbereiteten Sockel befestigt.
Das erste von vielen Bodenbrettern wird verschraubt.
Alle Bodenbretter sind fest mit dem Sockel verschraubt. Die Quer-Nuten müssen exakt bündig abschließen.
Der fertige Boden – die Basis für alles Weitere.

3. Der Zusammenbau: Die Sauna nimmt Form an

Jetzt wird es spannend: Die vorbereiteten Teile finden zusammen. Teamwork ist gefragt, wenn die schweren Wände gesetzt werden.

Drei Personen setzen die kreisrunde Rückwand gemeinsam in die vorbereitete Nut ein.
Mit drei Mann wird die schwere Rückwand eingesetzt – Teamwork!
Die Vorderwand mit Tür-Ausschnitt wird gesetzt und beide Wände provisorisch fixiert.
Die Vorderwand mit der Tür ist drin – die Grundform steht!

Nun folgen die Wand- und Dachbretter. Die entstehende Dachschräge bietet später optimalen Schutz vor Regen.

Beim Setzen der Bretter wird die nach außen verlängerte Dachschräge sichtbar, die vor Schlagregen schützt.
Die charakteristische Dachschräge entsteht.
Die Lücke für das Dach wird von unten nach oben immer kleiner, die Bretter werden angebracht.
Brett für Brett schließt sich die Lücke.
Das letzte Brett wird montiert und schließt das Dach der Sauna.
Das letzte Brett wird eingesetzt (links) und sitzt perfekt (rechts) – der Holzbau ist abgeschlossen!
Detail des letzten, perfekt sitzenden Dachbrettes.
Innenansicht des fertigen Holzbaus ohne Lücken oder Spalten – ein Beweis für präzise Arbeit.
"Alles richtig gemacht" – von innen betrachtet gibt es keine störenden Spalte.

4. Dach abdichten und Ofen einbauen

Jetzt geht es um Schutz und das Herzstück: Das Dach wird wetterfest gemacht und der Saunaofen fachgerecht installiert.

Bitumen-Dachschindeln werden aufgenagelt und mit einem Heißluftföhn an den Überlappungen verklebt.
Dachschindeln werden genagelt und mit Heißluft verklebt – für absolute Dichtheit.
Das fertig eingedeckte Dach der mobilen Sauna mit Bitumenschindeln.
Das fertige Dach – schon sehr gemütlich!

Der Saunaofen: Sicherheit geht vor

Der HARVIA M2 Holzofen ist das Herz der Sauna. Bei der Installation sind besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

🔴 SEHR WICHTIGER SICHERHEITSHINWEIS: "Der Saunaofen wird für die erste Feuerung außerhalb der Sauna vorbereitet. Beim ersten Anheizen verdampft die ölige Schutzschicht. Diese Dämpfe sind giftig und dürfen den Innenraum nicht verschmutzen!"

Der neue HARVIA M2 Saunaofen wird nach der Lieferung ausgepackt.
Der lang ersehnte HARVIA M2 Ofen ist da.
Der Holzofen wird sicherheitshalber zum ersten Anheizen außerhalb der Sauna in Betrieb genommen.
Die erste, wichtige Vorfeuerung im Freien.
Nahaufnahme der lodernden Flamme im Harvia-Ofen bei der ersten Inbetriebnahme.
Die Flamme treibt die Vorfreude in die Höhe.

Nach der Vorfeuerung kann der Ofen sicher eingebaut werden – auf einem hitzebeständigen Stahlfundament und fest gegen Verrutschen gesichert.

Der vorgeheizte Ofen findet seinen finalen Platz in der Sauna, gesichert auf einem Stahlsockel.
Der Ofen wird im Innenraum positioniert und ausgerichtet.
Der Ofen steht auf einem dicken Stahlblech, das Ofenrohr wird mit einer Flex auf Maß gekürzt.
Das Ofenrohr wird mit der Flex gekürzt – Schutzbrille tragen!

5. Innenausbau & Fertigstellung

Die letzten Schritte: Der gemütliche Innenausbau und der Moment, auf den alles hinausläuft.

Der Einbau der Sitzbänke in die runde Wand erfordert aufgrund der ungewöhnlichen Form Geduld und Fingerspitzengefühl.
Der Einbau der Bänke in die Rundung ist eine knifflige Aufgabe.
Der vollständig fertiggestellte Innenraum der mobilen Sauna mit Bänken und Ofen – bereit für den ersten Aufguss.
Fertig! Dem ersten Aufguss steht nichts mehr im Wege.

Bereit für alle Details?

In unserem kompletten Bau-Guide findest du zu jedem Schritt in dieser Galerie die genaue textliche Anleitung, Materiallisten, Werkzeug-Infos und noch mehr Tipps aus der Praxis.

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Hier geht's zu den Skizzen und Modellen, mit denen alles begann (Seite in Vorbereitung).

 

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